Lennox Lehmann hat am vergangenen Samstag sein Debüt im Langstrecken-Rennsport gegeben. Beim renommierten Event „The 7 hrs of Assen 2025“ im Rahmen der IDC Endurance stellte sich der junge IDM-Pilot gemeinsam mit dem Apreco Ten Kate Yamaha Racing Team einer neuen Herausforderung und fuhr auf der Yamaha R1 auf einen beeindruckenden zweiten Platz.

Die 7 Stunden von Assen haben sich zu einem Top-Event im niederländischen Motorsport entwickelt und ziehen zahlreiche nationale und internationale Teams an. Für die Endurance-Saison 2025 wurden zudem neue Regeln eingeführt, die eine flexible Teamzusammensetzung mit maximal vier Motoren und vier Fahrern pro Team erlauben.  Für viele professionelle Fahrer dient „De 7 hrs van Assen“ als wichtige Vorbereitung für hochklassige Endurance-Läufe.

Auch wenn Lennox Lehmann sich nicht explizit auf dieses Langstreckenrennen vorbereitet hatte, war die Distanz für ihn keine Hürde. Er absolvierte seine Turns problemlos und zeigte seine gewohnte Konstanz. Das Rennen war jedoch von einer technischen Herausforderung geprägt: Gleich zu Beginn, in Lennox‘ erstem Turn, kam es zu einem technischen Problem, wodurch das Apreco Ten Kate Yamaha Racing Team massiv Zeit einbüßte.

Trotzdem lieferte die Mannschaft eine bemerkenswerte Leistung ab und zeigte großen Kampfgeist. Im entscheidenden Moment des Rennens entschieden das Team und die Fahrer, dass Lennox Lehmann und sein Teamkollege Twan Smits die letzten beiden Stunden des Rennens zu zweit bestreiten würden, um den Rückstand aufzuholen.

Diese aggressive Strategie zahlte sich beinahe aus: Das Team holte einen Rückstand von über drei Minuten auf das führende Team auf. Am Ende fehlten lediglich 20 Sekunden zum Sieg, und das Apreco Ten Kate Yamaha Racing Team belegte einen hervorragenden zweiten Platz.

Lennox Lehmann (Apreco Ten Kate Yamaha Racing): „Natürlich hätten wir das Rennen gerne gewonnen aber nach dem Motorschaden in meinem ersten Turn ist der zweite Platz vollkommen in Ordnung. Wir hatten hintenraus eine unglaubliche Pace und haben die verlorene Zeit fast wieder aufgeholt. Es war eine coole Erfahrung und hat unheimlich Spaß gemacht.“

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